Impressionen

Ahrenshoop, bekannt als Künstlerkolonie, liegt im Herzen der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und ist das Tor zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft an der Ostsee.


Mit etwa 650 Einwohnern gehört Ahrenshoop zu den kleinen Ostseebädern der Halbinsel. Seine Bekanntheit verdankt der Ort seiner einzigartigen Landschaft und dem besonderen Weg zu einem europäischen Kulturort - er repräsentiert die bewusste Verbindung von Kunst und Natur, die den Ort von den anderen Ostseebädern der Halbinsel unterscheidet.

Bis in die 1880er Jahre lebten die Menschen in Ahrenshoop, Alt-und Niehagen überwiegend von der Fischerei, Landwirtschaft und Seefahrt. Dann verlangte der Niedergang der Segelschifffahrt neue Einnahmequellen und so kamen nach und nach immer mehr Sommergäste nach Wustrow. Unter ihnen waren einige Landschaftsmaler, die hier Inspiration unter freiem Himmel suchten und Ahrenshoop für sich entdeckten. Zu den ersten Künstlern, die sich ab 1892 in Ahrenshoop ansiedelten, gehörte Paul Müller-Kaempff (1861-1941), der als Begründer der Malerkolonie gilt. 1894 erbaute er die erste Malschule, das heutige Künstlerhaus Lukas, welches somit auf eine über 120-jährige Geschichte zurückblickt.
Gleichzeitig entwickelte sich der Ort zum Ostseebad. Dabei war die Anwesenheit der Künstler immer prägend. So wurde 1909 der Kunstkaten in traditioneller Bauweise errichtet.
Durch die wechselvolle Zeitgeschichte hindurch ist Ahrenshoop bis heute Begegnungsort und Refugium für Künstler geblieben. 1994 wurde der Ort Mitglied der Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien "EuroArt".
Heute prägen zahlreiche Ausstellungshäuser, Ateliers und kulturelle Veranstaltungen das Leben in Ahrenshoop.